25.04.2013

Die Frauenquote macht’s möglich

Der Ehepaar-Mendelssohn-Platz

Nein, so heißt er natürlich nicht – aber das wäre der perfekte Kompromiß gewesen.

Es geht aus den vorliegenden Pressemeldungen nicht klar hervor, ob es der \"Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz\" (so z.B. die Berliner Morgenpost) oder der \"Moses-und-Fromet-Mendelssohn-Platz\" (so z.B. die Berliner Zeitung) wird. Eine törichte Posse ist es allemal – siehe die diversen Kommentare, unter anderem von Götz Aly (\"Agitator ja, Philosoph nein\", www.berliner-zeitung.de) und Sebastian Hammelehle (\"Man muss schon sehr von der Richtigkeit des eigenen Vorgehens überzeugt sein, um das Festhalten an der Frauenquote bei Straßennamen wichtiger zu finden als eine Ehrung für Moses Mendelssohn\", www.spiegel.de).



Die Quelldatei zu diesem Ausdruck finden Sie unter
http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=187